CARL VERHEYEN "The Grand Design"



Durch seine regelmäßigen Soloalben und seine Tätigkeit als Studiogitarrist hat sich der im Jahre 1954 geborene US-amerikanische Musiker CARL VERHEYEN in über 25 Jahren beruflicher Tätigkeit als Fixstern im illustren Kreis der sogenannten "First call" Session Players einen exzellent Ruf erspielt. Als Studio- und Sessiongitarrist für CHER und die BEE GEES und seiner Arbeit als Bandmitglied der legendären SUPERTRAMP ist er auch über Musikerkreise hinaus vielen Musikliebhabern ein Begriff. Lesern aus Österreich dürfte CARL VERHEYEN übrigens auch kein Unbekannter mehr sein. Spielte dieser doch mit dem Jazzurgeistein KARL RATZER im Jahre 2001 ein Album unter dem Titel "Reel to Real" ein.



Für sein im Mai 2016 erschienenes Studioalbum "The Grand Design" (in den USA wird das Album erst am 21. Oktober veröffentlicht) hat sich Verheyen zahlreiche Gäste ins Studio geholt. Darunter SONNY LANDRETH, STUART HAMM, DAVE MAROTTA, JOHN MADER JIM COX, und CHESTER THOMPSON.



Mit "The Grand Design" hat CARL VERHEYEN ein entspanntes Album mit intellektuellem Anspruch und gehaltvoller Substanz abgeliefert. Die zehn Songs oszillieren zwischen Singer/Songwriter, Blues, Soul und Americana Tradition, und laden zum immer wieder hören ein. So richtig geht die Sonne immer dann auf, wenn der Musiker mit seinem geschmackvollen Ton sein Instrument zum Singen bringt. Und so ist "The Grand Design" mit einer Spielzeit von 50 Minuten eine Fundgrube an geschmackvollen Sounds, inspirierten Licks, und ein Paradebeispiel dafür, wie dieser sein "Intervallic Design" Improvisationskonzept mit Leben erfüllt. Überhaupt ist Verheyen ein ganz vorzüglicher Lehrer. Dessen unlängst auf einer Online Bildungsplattform für Gitarristen veröffentlichten Jazz Improvisations- und Rhythmusgitarrenkurse gehören mit zum Besten, was in diesem Bereich derzeit angeboten wird.


CARL VERHEYEN geht auf Tour, und wird dabei ganze vier Mal in Österreich Station machen. Alle Tourdaten seht ihr hier.

 


Erscheinungstermin: 17. Mai 2016
Label: Cranktone Entertainment

Tracklist

1. The Times They are A-Changin’
2. Closing Time Blues
3. Distracted Girl
4. Beyond My Reach
5. Angels
6. Warrior
7. Live My Days
8. Adeline
9. Intangibles Collide
10. Candy Fame

www.carlverheyen.com

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POPA CHUBBY "The Catfish"

 

 

DIE NEW YORK BLUES ROCK GITARREN LEGENDE POPA CHUBBY VERÖFFENTLICHT SEIN NEUES ALBUM.



Ted Horowitz / POPA CHUBBY ist Überlebenskünstler. Ein Kind der Straßen New Yorks, geprägt durch den kantigen urbanen Sound des Big Apple. Er definiert Independent und trotzt jeglicher Einordnung in Genres. Ihn einen Blues Musiker zu nennen würde nicht dem gerecht, was er ist und wofür er steht. POPA CHUBBY ist so viel mehr: Sänger, Songwriter, Gitarren-Künstler – die Leidenschaft steckt tief in ihm.


Sein neuestes Werk – „The Catfish“ – beinhaltet zwölf großartige Songs, die allesamt die Attitüde des knallharten Typen des selbsternannten „King Of The New York City Blues“ zum Ausdruck bringen. Der Titel des Albums ist passend gewählt und verkörpert das Konzept, das POPA CHUBBY zu dem macht, was er ist: königlich und köstlich. So sind alle Songs gespickt mit unterschiedlichsten, musikalischen (Geschmacks-)Richtungen und Weltlichkeit. Vom Funk/Blues-Rock-inspirierten „Going Downtown“ bis zum Resonatorgitarren-getönten klassischen Blues „C’mon In My Kitchen“ mäandert das Album mit den Strömungen der Meisterhaftigkeit des Königs der Flüsse, dem Catfish (Wels). POPA CHUBBY vereint meisterhaft Einflüsse verschiedenster Stile (Jazz, Funk, Blues, Reggae, Rock) auf seinem neuen Album - die Songs können sowohl als individuelle Werke, aber auch als große Einheit, als Gesamtkunstwerk, gesehen werden.


Auf „Slow Down Sugar“ und „Bye Bye Love“ ist POPA CHUBBY’S Tochter Tipitina Horowitz an der Trompete zu hören. Das Lieblingsstück des Künstlers selbst ist die instrumentale Darbietung „Blues For Charlie", die Horowitz nach den zwei Massakern, die seine geliebte zweite Heimat Paris erleiden musste, geschrieben und aufgenommen hat. Es ist POPA CHUBBYs vielleicht bestes Album geworden. Schon bald auf heimischen Bühnen (mehr dazu in unseren Veranstaltungstipps).

POPA CHUBBY: „Bigger. Badder. Older. Wiser. Louder. Stronger.”


Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2016)
Label: Earmusic (Edel)

1. Going Dowtown See My Old Gal Sue
2. Good Thing
3. Bye Bye Love
4. Cry Till It's A Dull Ache
5. Wes Is More
6. Motörhead Saved My Life
7. Blues For Charlie
8. Dirty Diesel
9. Slow Down Sugar
10. Out A Grown Man To Shame
11. The Catfish
12. C'mon In My Kitchen

www.popachubby.com

 

AIRBOURNE „Breakin' Outta Hell“



Energiegeladen, kompromisslos, und keinen Deut langsamer als vorangegangene AIRBOURNE Silberlinge liefern die AC/DC Epigonen mit „Breakin' Outta Hell“ elf großartige Hard Rock Kracher ab, die vor allem mit einem Gedanken im Hinterkopf geschrieben worden sein dürften: live nur ja keinen Durchhänger in der Setlist zuzulassen.


Schon seit jeher im höheren Drehzahlbereich als ihre großen „Vorbilder“ aus Down Under angesiedelt,  tritt die Band aus Warrnambool, Victoria, auch auf Studioalbum Nummer vier das Gaspedal wieder bis zum Anschlag durch. Niemand hatte ernsthaft anderes erwartet. Lässt man das etwas verunglückte Cover mal beiseite, haben AIRBOURNE einmal mehr all ihre Trademarks kompakt auf den Punkt gebracht: treibende Rythmusgitarren, explosive Soli und amtliche Riffs, die immer ein Auge hinischtlich ihrer Wirkung auf ein potentielles Live-Publikum werfen.


Es darf davon ausgegangen werden, dass wir auch in Hinkunft von Joel O’Keeffe und seinen Mitstreitern keine Maj7b9 Akkorde und schicke Improvisationen mit der alterierten Skala über Dominantseptakkorde hören werden. Auf „Breakin' Outta Hell“ regiert der Powerchord – unumschränkt. Und das ist gut so. Voll auf die Zwölf!

 

Starkes Album, auch wenn die kompositorische Klasse des Debuts nicht erreicht wurde.

 

 



Erscheinungsdatum : 23. September 2016
Label: Vertigo Berlin

Tracklist

1. Breakin' Outta Hell
2. Rivalry
3. Get Back Up
4. It's Never Too Loud For Me
5. Thin The Blood
6. I'm Going To Hell For This
7. Down On You
8. Never Been Rocked Like This
9. When I Drink I Go Crazy
10. Do Me Like You Do Yourself
11. It's All For Rock N' Roll

airbournerock.com

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MICHAEL VALEANU "Hard to Cook"






Geboren im Jahr 1985, lässt der französische Gitarrist MICHAEL VALEANU auf seinem zweiten Studioalbum "Hard to Cook" mit unglaublich ausgereiften und anspruchsvollen Kompositionen aufhorchen. Nun ist „Hard to Cook“ zwar schon im Jahr 2015 erschienen, aber erst kürzlich auf unserem Radar aufgetaucht. Grund genug für uns, sich ausführlich mit dem sympathischen, in New York lebenden Musiker zu unterhalten (siehe dazu auch unser ausführliches Interview mit Michael).


Komponiert in nur zwei Monaten, und aufgenommen an einem einzigen Tag! begeistert Valeanu mit zehn unter die Haut gehenden Kompositionen,  die in ihrer künstlerischen Nährlösung Spurenelemente von BILL FRISELL, JOHN SCOFIELD enthalten, aber auch von den Großtaten eines PAT MARTINO und WES MONTGOMERY erzählen. Valeanu zeigt sich dabei, ganz entgegen des Titels, als vorzüglicher Koch, der alle diese Einflüsse zu einem unbeschwert leichten, aber nichtsdestotrotz anspruchsvollen Ganzen mit seelischem Tiefgang zu vermengen weiß. Als besonderes Highlight muss an dieser Stelle das wunderbar melancholische „20 Years“ mit der nicht minder begabten Sängerin Cyrille Aimée hervorgehoben werden.


„Hard to Cook“ legt eindrucksvoll Zeugnis von dem herausragenden Talent MICHAEL VALEANUs ab. Erst kürzlich hat der Musiker ein Stipendium vom Virginia Center For the Creative Arts  erhalten, und schreibt eigenen Aussagen zufolge bereits an seinem dritten Studioalbum. Wir sind überzeugt, dass wir von MICHAEL VALEANU in Zukunft noch viel hören werden, und legen dieses Kleinod an gitarristischer Kunst jedem Jazz-Fan, aber nicht nur denen, wärmstens an Herz. Noch ein Geheimtipp in unseren Breitengraden.

 



Erscheinungstermin: 28. April 2015
Label: Michael Valeanu

1. Intro        
2. Floating Island    
3. Hard To Cook    
4. 20 Years        
5. Norwegian Omelette        
6. Blood Count    
7. Thousand Leaves
8. How Deep Is The Ocean
9. Firm Roots        
10. Palermo Seaport        

www.michaelvaleanu.com

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RIVAL SONS „Hollow Bones“







Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere: während BLACK SABBATH gerade weltweit Abschied von ihren Fans nehmen, wurden die RIVAL SONS auserkoren, um für Tony Iommi und Ozzy Osbourne die Shows zu eröffnen, und sich so einem breiteren Publikum zu präsentieren. Mit ihrem an die späten Sechziger, frühen Siebziger Jahre angelehnten Sound knüpft die Band rund um Gitarrist  Scott Holiday auch mit Studioalbum Nummer Fünf nahtlos an die Tradition der ganz Großen ihres Fachs an.

 
Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 hat das Quartett in steter Regelmäßigkeit ein großartiges Album nach dem anderen veröffentlicht, darunter Perlen wie „Great Western Valkyrie“ (2014) und das 2011 erschienene „Pressure & Time“. Ob LED ZEPPELIN, THE WHO oder FREE - auf „Hollow Bones“ vereinigen sich die Seitenarme des Klassik Rock zu einem großen Strom, der sich, wie seine soundgewaltigen Vorgänger auch, wuchtig seinen Weg ins Erinnerungsvermögen des Zuhörers bahnt.


Scott Holiday zeigt sich auf „Hollow Bones“ einmal mehr als ausgebuffter Soundtüftler, der unendlich geschmackvoll auf der Klaviatur der ihm zur Verfügung stehenden Soundmöglichkeiten zu spielen weiß. Seht dazu auch unser Interview mit Scott, das wir im November 2014 in Wien geführt haben, und in dem Scott nicht nur Einblicke in seine Philosophie gewährt, sondern in dem auch dessen damaliger Gitarrentechniker ausführlich zu Wort kommt.

 

Scotts schöpferisches Talent für ikonische, traditionsverhaftete Gitarrenklänge wurde von Produzent Dave Cobb (Shooter Jennings, Sturgill Simpson, Chris Stapleton) perfekt in Szene gesetzt. Ob stampfender Rocker („Hollow Bones Pt.1“), gefühlvolle Ballade („Fade Out“, „All That I Want“), oder fetziger Fuzzrocker („Pretty Face“), die RIVAL SONS liefern über eine Spielzeit von 37 Minuten einen amtlichen Vintage Rock Kracher alter Schule ab, der bei aller Liebe zu Details vor allem eines richtig macht: gute Songs abzuliefern. „Hollow Bones“ ist ein Album von cineastischer Breite und gefühlvoller Tiefe, das die Türen für die weitere Laufbahn des Quartetts weit aufstößt. Was schrieb CLASSIC ROCK nochmal über die RIVAL SONS? Sie seien die "unlikely saviours of American Rock" ... kann gut sein.


Erscheinungstermin: 10. Juni 2016
Label: Earache Records Ltd

1. Hollow Bones Pt. 1
2. Tied Up
3. Thundering Voices
4. Baby Boy
5. Pretty Face
6. Fade Out
7. Black Coffee
8. Hollow Bones Pt. 2
9. All That I Want

www.rivalsons.com

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