KENNY WAYNE SHEPHERD BAND "Lay It On Down"



KENNY WAYNE SHEPHERDs Karriere geht bald in ihr vierundzwanzigstes Jahr. Der 1977 in Louisiana geborene Gitarrist gilt seit jeher als Garant für ehrlichen, handgemachten Blues-Rock und erdige, mit Inbrunst vorgetragene Blues-Licks. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass wir mit „Goin’ Home“ ein Werk des Meisters in Händen halten durften. Für Album Nummer acht hatte sich Shepherd einiges vorgenommen - wollte frischer, moderner klingen, und vor allem eines – raus aus seiner Komfortzone. Dazu hat Shepherd Produzent Marshall Altman verpflichtet, und sich entschieden, das Album komplett analog aufzunehmen.

"Lay It On Down" bietet so ziemlich alles, was das Herz des Blues-Rockers begehrt: fetzige Uptempo Rock ’n’ Roll Kracher („How Low Can You Go“, „Baby Got Gone“), Bläser durchtränkten R&B (“Diamonds & Gold”), Country-inspirierte Nummern (“Hard Lesson Learned”), Texas-Blues Stampfer in bester SRV Manier („Ride of Your Life“, „She's $$$“), und wunderbar sanft-wiegende Balladen mit Tiefgang („Louisiana Rain“, „Lay it On Down“).

Nichts Geringeres als das beste Album seiner Karriere sollte es werden. Wir konstatieren: Operation gelungen.  "Lay It On Down" groovt und shuffled wie ein tiefergelegter Hot Rod höchst abwechslungsreich über heißen Asphalt und staubvernebelte Landstraßen. "Lay It On Down" hat mächtig Hubraum und lässt so manchen Vertreter seiner Zunft im Rückspiegel am Horizont entschwinden. Saugeil.

 



Erscheinungstermin: 21. Juli 2017
Label: Provogue
 
Tracklist

1. Baby Got Gone
2. Diamonds & Gold
3. Nothing But The Night
4. Lay It On Down
5. She's $$$
6. Hard Lesson Learned
7. Down For Love
8. How Low Can You Go
9. Louisiana Rain
10. Ride Of Your Life
11. Lay It On Down (Acoustic Bonus Track)


GITARREN
Various Fender Stratocasters (1958, 1959, 1961), Fender Kenny Wayne Shepherd signature series Stratocaster, Gibson Custom Shop Firebird, Gibson Custom Shop Les Paul, Les Paul Axcess, Martin KWS-16 signature series acoustic-electric

EFFEKTE
Vox Clyde McCoy wah, Ibanez Tube Screamer, Tycobrahe Octavia, Analog Man King of Tone overdrive, Analog Man Bi-Chorus, original Uni-Vibe, Jam Pedals Llama delay

VERSTÄRKER
Fender 1965 and 1967 “Blackface” Bandmasters, Fender 1959 tweed Bassman, Fender tweed 1957 Deluxe, Fender 1964 “Blackface” Vibroverb (all customized by Alexander Dumble)

www.kennywayneshepherd.net

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SONNY LANDRETH "Recorded Live in Lafayette"

 

Jetzt ist die Slide-Gitarren Legende SONNY LANDRETH schon seit bald vier Jahrzehnten im Geschäft, dennoch markiert „Recorded Live in Lafayette“ des  im Jahre 1951 in Mississippi geborenen US-amerikanischen Gitarristen SONNY LANDRETH das erst zweite Live Album seiner langjährigen Laufbahn. Dementsprechend aus dem Vollen kann der Musiker schöpfen: 12 Studioalben hat er seit seinem Debüt „Blues Attack“ aus dem Jahre 1981 veröffentlicht, und präsentiert uns davon sechzehn Nummern seines Schaffens auf zwei CDs.
 

Aufgenommen im Acadiana Center for the Arts über eine Zeitspanne von drei Konzertabenden, zieht der Künstler einen repräsentativen Querschnitt seines Schaffens, den man auf zwei Tonträgern festgehalten hat. Während sich CD 1 auf Akoustikadaptionen seiner Songs konzentriert, hat man sich für Album Nummer zwei wieder elektrisch eingeklinkt.


Zu Landreths langjährigen Wegbegleitern David Ranson am Bass, und Brian Brignac am Schlagzeug gesellen sich noch Steve Conn and den Keyboards und Sam Broussard an der Gitarre.


Das Live-Album lebt von seiner großartigen Instrumentierung und seinem glasklaren Ton. Insbesondere das Akoustikset wurde in der Open G Stimmung eingespielt, und bietet mit „Creole Angel“, im Original mit Mark Knopfler vertont, dem stimmungsvollen „Bound by the Blues“, sowie einer großartigen Akustikversion von “The U.S.S. Zydecoldsmobile” eine neue Sichtweise auf das Werk des Gitarristen. Die glänzende Schönheit auf dem Plattencover ist übrigens ein Geschenk von MARK KNOPFLER - eine Larry Progreba „Hubcab“ Resonator Gitarre.


“Back to Bayou Teche“, normalerweise als Zugabe dargeboten, eröffnet schließlich den elektrischen Reigen auf CD Nummer zwei, und lädt für weitere acht Nummern auf eine Reise durch Landreths ausgesprochen geschmackvolles Phrasing ein. The „King of Slydeco“ at his best. Ein Muss für alle Freunde gepflegter Blues, Zydeco- und Cajun-Musik!

 

 


Erscheinungstermin: 30. Juni 2017
Label: Provogue
   
Disk 1

1. Blues Attack (Live)
2. Hell At Home (Live)
3. Key To The Highway (Live)
4. Creole Angel (Live)
5. A World Away (Live)
6. The High Side (Live)
7. Bound By The Blues (Live)
8. The U.S.S. Zydecoldsmobile (Live)

Disk 2

1. Back To Bayou Teche (Live)
2. True Blue (Live)
3. The Milky Way Home (Live)
4. Brave New Girl (Live)
5. Überesso (Live)
6. Soul Salvation (Live)
7. Walkin' Blues (Live)
8. The One And Only Truth (Live)

www.sonnylandreth.com

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CSABA TOTH BAGI "Balkan Union"



 

Der ungarische Gitarrist CSABA TOTH BAGI legt uns mit „Balkan Union“ ein ganz besonderes künstlerisches Statement vor. Ursprünglich in Serbien als Kind einer musikalischen Familie aufgewachsen, ist er während des Balkan-Kriegs nach Ungarn ausgewandert und hat dort seine musikalische Erziehung erfahren. Hört man auch nur wenige Takte seiner zauberhaften Musik, verwundert es nicht weiter, dass er die  Aufmerksamkeit von Größen wie Dave Weckl, Mike Stern und Al di Meola geweckt hat. Mit Letzterem ging er auch gemeinsam auf Tour.


„Balkan Union“ verschmilzt traditionelle mazedonische, serbische und ungarische Elemente auf einzigartige Weise zu einer Jazz-Melange, wie wir sie seit den legendären LEB I SOL und Vlatko Stefanovski nicht mehr gehört haben. Das Album ist gespickt mit ethnischen Versatzstücken, die der Gitarrist gekonnt durch sein inspiriertes Spiel aufzufrischen versteht.

 

Mit Gonzalo Rubalcaba, Fausto Beccalossi, Rhani Krija, Tina Guo, Ismail Lumanovski, und Christiane Karam hat Bagi eine erlesene Runde an Könnern um sich geschart, die wunderbar harmonieren und uns durch ihre Musik vor „Ohren“ führen, wie sehr wir eigentlich mit dieser Region verbunden sind. „Balkan Union“ verdient das Prädikat „außergewöhnlich“. Es bräuchte mehr davon. Empfehlenswert!


 



Erscheinungstermin: 26. Mai 2017
Label: ENJA RECORDS Matthias Winckelmann

1. „Cs'oro“ von Csaba Toth Bagi feat. Ismail Lumanovski
2. „Kalino Mome“ von Csaba Toth Bagi feat. Tina Guo & Christiane Karam
3. „Srpske Igre“ von Csaba Toth Bagi feat. Fausto Beccalossi
4. „Kertga Mangae Dae“ von Csaba Toth Bagi
5. „Elment A Ket Lany“ von Csaba Toth Bagi feat. Fausto Beccalossi
6. „Trepaza“ von Csaba Toth Bagi feat. Gonzalo Rubalcaba
7. „Uj Koraban Repedjen Meg“ von Csaba Toth Bagi
8. „Kiara's Dream“ von Csaba Toth Bagi feat. Gonzalo Rubalcaba
9. „Zvira Voda“ von Csaba Toth Bagi feat. Ismail Lumanovski
10. „Drama Köprüsü“ von Csaba Toth Bagi

www.csabatothbagi.com

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NICKELBACK "Feed the Machine"



Sich als Nickelback-Fan zu outen ist fast schon so, als ob man sich als anonymer Alkoholiker zu erkennen geben würde. Zugegeben. Erst unlängst hat eine finnische Studentin eine Studie erstellt, warum NICKELBACK zu den meistgehassten Bands des Planeten zählen, und ist nach der Anlayse von zahlreichen Rezensionen zu dem Schluss gekommen, die Band sei nicht authentisch genug. Was, solange der Rubel rollt, Chad Kroeger herzlich egal sein dürfte.


Musikalisch war es ja bei den vergangenen Alben tatsächlich so, dass die Songs, wenn sie denn deutsche Texte hätten, gut und gerne auch bei Carmen Nebel und Florian Silbereisen hätten aufschlagen können. Umso erfreulicher, dass sich die Kanadier für ihr neues Album alter Tugenden besonnen, und mit „Feed the Machine“ eine Knaller-Scheibe im Stile von „All the right reasons“ (2005) und „Dark Horse“ (2008) abgeliefert haben.


Chad & Co geben mit dem Eröffnungsdoppel „Feed the Machine“ und „Coin for the Ferryman“ die Marschrichtung vor: herrlich überproduzierter Bombast-Rock, der derart mächtig aus den Boxen bläst, dass man sich vertrauensvoll vom Dezibel-Sturm auffangen lassen kann. Für diesen Sound lieben wir NICKELBACK. Dass die Balladen nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst.


Produzent Chris Baseford hat das Kunststück fertiggebracht, die Soli über den fetten Rhythmusgitarren amtlich explodieren zu lassen. Apropos. Auf „For the River“ gibt es auch ein „Wiedersehen“ mit NUNO BETTENCOURT, der dem Song seinen Solostempel aufgedrückt hat.  Mike Kroegers Bass Sound ist auch dieses Mal wieder zum Niederknien, und gehört mit zum Besten, was man in diesem Genre in letzter Zeit zu hören bekommen hat.


Authentizität hin, Nasenrümpfer her, „Feed the Machine“ wird am Tresen wieder mächtig Kasse machen. Dass Chad gerade stänkert, und sich ein mediales Fernduell mit Corey Taylor liefert, dürfte dem Erfolg beider sicher nicht abträglich sein. Wir freuen uns jedenfalls über Chads gut überstandene Stimmband-Operation. Und über ein Hammer-Album. Eins ihrer Besten.

 


Erscheinungstermin: 16. Juni 2017
Label: BMG Rights Management (US) LLC

1. Feed The Machine
2. Coin For The Ferryman
3. Song On Fire
4. Must Be Nice
5. After The Rain
6. For The River
7. Home
8. The Betrayal (Act III)
9. Silent Majority
10. Every Time We're Together
11. The Betrayal (Act I)

www.nickelback.com

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ROBERT CRAY & HI RHYTHM



Ein neues ROBERT CRAY Album ist ein Ereignis. Wir können uns noch sehr gut an das "In My Soul" Tour-Konzert im Jahr 2014 im Wiener Porgy & Bess erinnern. Cray hat die seltene Gabe, jedes Venue durch seine unglaubliche Bühnenpräsenz innerhalb nur weniger Augenblicke zu verzaubern und den Hörer in eine andere musikalische Epoche zu katapultieren. Für sein jüngstes Werk hat sich der 1953 geborene Musiker mit den noch lebenden Mitgliedern der "Hi Rythm" in Willie Mitchell's Royal Recording Studio nach Memphis begeben, um den Geist von  AL GREEN und OTIS CLAY wiederauferstehen zu lassen. Es wäre nicht ROBERT CRAY, wäre die Aktion nicht vollauf gelungen.


Als eines der letzten wahren Soul-Urgesteine, musiziert Cray im Geist der 1960er und 1970er Jahre, und beschwört den Sound so legendärer Musiker wie SAM & DAVE, ISAAC HAYES und OTIS REDDING.  Aus dem selben Holz wie die alten Haudegen geschnitzt, bietet Crays neues Studioalbum elf sanft wiegende Songs in bewährter Soul-Tradition, die aber immer Crays ganz persönlichen Touch und Ton vermitteln.


Die Produktion ist eine Huldigung an den einfachen und ursprünglich gehaltenen Sound von Stax-Werken. Crays Spiel, so unglaublich direkt und trocken in den Amp gespielt, verdeutlicht recht anschaulich, welch fabelhafter Gitarrist der Mann ist. Da braucht es keine Boutique Effektpedale, um die musikalische Idee zu transportieren. Wem das vorliegende Album gefällt, und den nicht minder genialen Vorgänger noch nicht gehört hat, sollte unbedingt auch in das 2014 erschienene "In My Soul" reinhören. Hoffentlich schon bald wieder auf heimischen Bühnen.

 



Erscheinungstermin: 28. April 2017
Label: Jay-Vee Inc.

Tracklist


1. The Same Love That Made Me Laugh
2. You Must Believe in Yourself
3. I Don't Care
4. Aspen, Colorado
5. Just How Low
6. You Had My Heart
7. I'm with You, Pt. 1
8. Honey Bad
9. The Way We Are
10. Don't Steal My Love
11. I'm with You, Pt. 2

http://www.robertcray.com/

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