MARCO MINNEMANN "EEPS"







FRANK ZAPPA hätte ihn wahrscheinlich vom Fleck weg engagiert. Die Rede ist vom deutschen Schlagzeuger und Multi-Instrumentalisten MARCO MINNEMANN. Groß vorstellen muss man den Mann ja eigentlich nicht mehr, hat er doch für Stars wie JOE SATRIANI, STEVEN WILSON, oder UDO LINDENBERG bereits auf dem Schlagzeugschemel Platz genommen. Derzeit tourt er als Teil des grandiosen Rock/Fusion Trios THE ARISTOCRATS um die Welt (Wien Konzert übrigens am 1. September im Wiener Porgy; siehe dazu auch unsere Eventankündigung).



Gut ein Dutzend Solo Veröffentlichungen hat MARCO MINNEMANN bereits auf dem Konto. Und mit "Eeps" liegt uns nun der neueste Output dieses so talentierten Musikers vor. Einmal mehr hat Marco auf der neuen Langrille alle Instrumente selbst eingespielt: Gitarre, Bass, Keyboards, und natürlich Schlagzeug.



Stilistisch lässt sich "Eeps" eigentlich kaum festmachen. Mal geht es total abgefahren experimentell zur Sache ("Right On Time And Out Of Tune"; "Painter"), dann wieder etwas melodischer ("Obvious"), oder gar richtig klassisch-poppig, wie beispielsweise auf "Sunshine". Eingangs erwähnter Frank Zappa hätte bei Nummern wie "Douche" oder „Live Ghost“ wahrscheinlich Freudentränen vergossen. Beeindruckend sind in jedem Fall die außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Minnemann auf den eingespielten Instrumenten an den Tag legt. So manch ein Gitarrist würde sich wahrscheinlich wünschen, das Schlagzeugspiel auch nur halb so gut zu beherrschen, wie Marco die Sechssaitige. Marcos Motto, dass es letztendlich die "Message", und nicht die technischen Fähigkeiten sind, um die es beim Musikmachen geht, würde man gerne so manch einem ins Stammbuch schreiben (lest dazu auch unser Interview mit MARCO MINNEMANN hier).



Fazit: Von Songrohbauten, proggig-progressiven Elementarteilchen, bis zu ausgefeilten Experimentalkompositionen ist auf "Eeps" alles enthalten, was ein standesgemäßes Soloalbum eines Weltklassemusikers ausmachen muss. Man merkt Marco an, dass er unglaublichen Spaß beim Schreiben und Aufnehmen der Platte gehabt haben muss. Die Langrille ist zwar schwer in einem Rutsch durchzuhören, bietet aber neben Klasse Nummern auch jede Menge Inspiration. So muss es sein. Nach dem Hören der Platte möchte man am liebsten gleich zum Instrument greifen. Was könnte es Schöneres geben? Kreativität ist Trumpf.

 

Erscheinungsdatum: 9. Juli 2014
Label: Lazy Bones Recordings

1. Cheap As F**K and Awesome As Hell
2. Oc DC    
3. Eeps    
4. Live Ghost    
5. Soul Dance
6. Obvious    
7. Right On Time and Out of Tune        
8. Sushi Cat Doll    
9. Sunshine    
10. The Split    
11. Painter    
12. Dead Ghost    
13. Douche    
14. Synthetic Swans    
15. When I Was Gone    


http://marcominnemann.com/

KXM

 

 

K wie Korn. X wie in King's X. M wie in LYNCH MOB – kurz: KXM.


Auch wenn die Anzahl sogenannter "Supergroups" mittlerweile inflationäre Ausmaße angenommen hat, so sollte man KXM, der neuen Formation rund um Gitarrenlegende GEORGE LYNCH, Ray Luzier (Schlagzeuger bei KORN) und KING's X-Sänger/Bassist Doug Pinnick, dennoch einmal sein Ohr leihen. Es könnte sein, dass man angenehm überrascht wird.



Was ursprünglich als zwangloser Jam angedacht war, mutierte schnell zum Bandprojekt. In nur zehn Tagen haben KXM zwölf richtig gute Songs zusammengezimmert.  Produzent Chris Collier (LYNCH MOB, LITA FORD, TOMMY BOLIN) hat dem  Album einen fetten und modernen Sound verpasst. Begeistern können vor allem die erste Single-Auskopplung "Rescue Me", das gewaltig nach vorne treibende "Stars" (der etwas platte Refrain sei an dieser Stelle verziehen), oder das balladeske "Never Stop".



George Lynch sagte erst unlängst über KXM: "Seit dem 'Wicked Sensation'-Album (hier gehts zur Classic-Review) von Lynch Mob aus dem Jahre 1990 war ich nicht mehr an einem Projekt beteiligt, das so eine Begeisterung ausgelöst hat. Das fühlt sich großartig an... und das fühlt sich richtig an.“  Dem können wir unumwunden zustimmen.



Fazit: Endlich wieder neues Material von George Lynch. Der Mann mit dem unglaublich guten Ton ist selbst dann, wenn er in die Technik-Trickkiste greift - was er auf KXM zugegebenermaßen nur selten macht - immer hochmusikalisch. Wir würden uns wünschen, dass dem Projekt eine lange Halbwertszeit beschieden ist ... Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass es nur eine Jam-Session hätte sein sollen.


Erscheinungsdatum: 30. Mai 2014
Label: Edel:Records (Edel)


1. Human Friction    6:15   
2. Rescue Me    4:09
3. Gunfight    5:27
4. Never Stop    4:43
5. Faith Is a Room    5:06
6. Stars           5:49
7. I'll Be Ok    4:51
8. Sleep                4:17
9. Love            4:27
10. Burn    5:00
11. Do It Now    3:58
12. Tranquilize        3:29

 

http://georgelynch.com/wordpress/

LYNCH MOB "Wicked Sensation"







Schuld waren allein die Holzfällerhemdenträger ... wäre "Wicked Sensation" nur ein paar Jahre früher erschienen, es wäre mit Sicherheit ein Megaseller erster Güte geworden. Denn: Anfang der Neunziger war Grunge das Gebot der Stunde. Schon bald sollten Bands wie NIRVANA, SOUNDGARDEN oder PEARL JAM die Charthoheit übernehmen und das große Sterben der 80er Jahre Rock-Saurier einläuten. Dabei muss an dieser Stelle vorausgeschickt werden, dass Grunge eine der spannendsten Musikphänomäne der Musikgeschichte war. Doch Anfang der Neunziger Jahre sollten sich nicht nur Dresscodes, sondern auch Hörgewohnheiten ändern ...



Mit Don Dokken hatte Saitenzauberer George Lynch Hard-Rock Klassiker wie "Tooth and Nail" (1984), "Under Lock and Key" (1985), oder das hammerharte "Back for the Attack" (1987) eingespielt.

 


Gegründet im Jahr 1989, war "Wicked Sensation" George Lynchs erste Platte nach seinem Ausstieg bei DOKKEN. Mit Oni Logan hatte Lynch einen der besten Hardrock-Sänger überhaupt mit an Bord. Ebenfalls mit an Bord bei LYNCH MOB war Ex-DOKKEN Drummer Mick Brown.

 


Noch heute gilt das im Jahr 1990 erschienene Album als das beste Werk der Truppe. Songs wie "River of Love", "She's Evil, But She's Mine" oder "For a Million Years" sorgten bei Anhängern der Hair Metal Szene der Achtziger für Freudentränen.

 


Eine richtig teure Produktion hatten Lynch Mob sich da geleistet. Das hört man dem Werk auch an. Tracks wie "Sweet Sister Mercy" hätten - unter anderen Vorzeichen - in den Charts aller Wahrscheinlichtkeit nach sehr viel besser abgeschnitten. Das Album spielte in den USA zwar Gold ein, richtig abheben konnte "Wicked Sensation" jedoch nicht. Da halfen auch Ventilatoren auf der Bühne und tonnenweise Hairspray nichts ... Oni Logan wurde kurz nach der anschließenden Tour aufgrund seines ausschweifenden Lebensstils gefeuert. Der weiteren Karriere von Lynch Mob sollte dies, wie die weiteren Veröffentlichungen zeigen sollten, nicht wirklich zuträglich sein.

 



Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass George Lynch, ungeachtet seines Sonny-Boy Images, auch ein klein wenig vom Pech verfolgt war. Angeblich war er zweimal als neuer Leadgitarrist von Ozzy Osbourne im Gespräch. Einmal im Jahr 1979, wo dann aber Randy Rhoads den Job bekam, und ein zweites Mal im Jahr 1982, wo er Brad Gillis hätte ersetzen sollen. Lynch war, der Legende nach, für ganze drei Tage Ozzys "Neuer", bevor dieser es sich aber anders überlegte und den Posten an Jake E. Lee vergab.

 


Mark Kendall der ehemalige Klampfer von Great White behauptet ja nach wie vor felsenfest, George Lynch noch vor Eddie Van Halen als ersten tappen gesehen zu haben. Berühmt mit der neuen Technik wurde dann jedoch Eddie (Anmkg.: wahrscheinlich haben es sich beide irgendwann in den Siebzigern bei einem Konzert von Harvey Mandel - Canned Heat, John Mayall, u.a. - im Starwood Club in West Hollywood abgesehen ... Ob es schlußendlich doch Steve Hackett von Genesis war, oder Vittorio Camardese, ein italienischer Gitarrist, der als erster die Technik öffentlich einsetzte, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt).



2007 fanden George Lynch und Oni Logan wieder zusammen. Im September 2009 erschien dann das vierte Studioalbum "Smoke And Mirrors", das für viele als das eigentliche Nachfolgewerk zu "Wicked Sensation" gilt.



Man ist fast geneigt zu sagen: zur falschen Zeit, am falschen Ort. Anfang der Neunziger waren Grunge und Seattle, als Achtziger Jahre Hardrock und L.A. angesagt. Keine Frage, "Wicked Sensation" erfindet das Rad nicht neu. Dennoch bleibt es ein unterbewertetes Album, das sein Dasein ein wenig im toten Winkel der Hardrockgeschichte fristet. Dabei haben die Songs von LYNCH MOB richtig Klasse. Einmal eingelegt, kann man gar nicht anders, als sich das ganze Album am Stück anzuhören. Unglaublich, welche Kracher sich auf dem Album befinden: "River of Love", "Hell Child" oder "Rain" - eine Nummer eingängiger, als die andere. "Wicked Sensation" ist runtergekochte Sleaze-Rock-Essenz: erschienen, als eben dieser sich unbarmherzig seinem kommerziellen Ende zuneigte. Zwar hat George Lynch mit dem 2009er Album "Smoke And Mirrors" ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben, der 1990iger Output bleibt aber bis auf weiteres unerreicht ... und - auf seine Art - zeitlos.



Erscheinungsdatum: 23. Oktober 1990
Label: Elektra

1. Wicked Sensation    4:41   
2. River Of Love      4:22   
3. Sweet Sister Mercy    3:45   
4. All I Want    5:04
5. Hell Child    4:51
6. She's Evil But She's Mine    5:09
7. Dance Of The Dogs    3:46
8. Rain    4:53     
9. No Bed Of Roses    4:21
10. Through These Eyes      5:15     
11. For A Million Years           6:17   
12. Street Fighting Man        4:48

OZ NOY "Twisted Blues Vol. 2"

 



 

 

Wer OZ NOY im Mai 2012 im Wiener Porgy & Bess, mit Dave Weckl am Schlagzeug und Darryl Jones am Bass bewundern durfte, weiss, dass der Gitarrist live ohne Netz spielt, und immer ein begeistertes Publikum zurücklässt.
 
 
 
Kaum ein anderer vermag es, Effekte und Loops so kreativ einzusetzen, wie der in Israel geborene, und 1996 in die USA ausgewanderte OZ NOY.
 


Mit "Twisted Blues Vol. 2" liegt uns nun Noys sechstes Studioalbum vor. „HA“, das von Kritikern als Innovation des modernen Fusion-Jazz bezeichnet wurde, war ein richtungsweisendes Album. "Schizophrenic", das weithin als sein Meisterwerk bezeichnet wird, soviel sei verraten, wird zwar nicht ganz erreicht, aber dennoch kann die neue Langrille mit seinen ausgereiften Kompositionen zwischen Jazz, Funk, Rock, Blues und R&B begeistern. Anspieltipps wären da das atmosphärische "Ej's Blues" mit ERIC JOHNSON, das frappant an JOHN SCOFIELDs Langrille "A Go Go" erinnernde "Get Down", und das erdig, bluesige "Blue Ball Blues", das Noy mit dem kongenialen WARREN HAYNES eingespielt hat.
 


Sehr sympathisch ist Noys unaufdringliche Art, und teils minimalistische Herangehensweise beim Komponieren. Er selbst sagt, dass seine Songs oftmals überraschend einfach gestrickt seien. Es kommt halt darauf an, was man dann daraus macht. OZ NOY ist und bleibt ein Meister aus vermeintlich simpel gestrickten Hooks atmosphärisch verdichtete Nummern mit unwiderstehlichem Groove zu zaubern.
 
 
 
"Twisted Blues Vol. 2" bietet Musik irgendwo zwischen MEDESKI MARTIN & WOOD, JOHN SCOFIELD, und eben ... OZ NOY. "Twisted Blues Vol. 2" ist der perfekte Soundtrack für einen entspannten Sommer-Grillabend auf der Terrasse oder im Garten. Spannende Kompositionen, die in ihrer Ausführung auf ganzer Linie überzeugen können, und die Lust auf ein erneutes Live Erlebnis machen. Mehr zum neuen Album könnt ihr übrigens in unserem Interview mit Oz nachlesen.

 


Erscheinungsdatum: 20. Mai 2014
Label: AbstractLogix

1. You Dig (feat. Greg Leisz)
2. Rhumba Tumba (feat.Chick Corea)
3. Let Your Love Come Down (feat. Gregroire Maret)
4. Come Dance with Me
5. Ej's Blues (feat. Eric Johnson)
6. Get Down
7. Blue Ball Blues (feat. Warren Haynes)
8. Just Groove Me (feat. Dave Weckl)
9. Slow Grease (feat. Allen Toussaint)
10. Freedom Jazz Dance (feat. John Medeski)

http://oznoy.com/

ROBERT CRAY "In My Soul"

 

2014 ALBUM HIGHLIGHTS

 

BRUCE BOUILLET "The Order of Control"



 

„Was wurde aus ... BRUCE BOUILLET?“ Der 1965 in Memphis Tennessee geborene Musiker war Mitte der Achtziger Jahre Gründungsmitglied der Shred-Pioniere RACER X rund um Mastermind PAUL GILBERT, und damals wie heute eine der heißesten Guns des Genres. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass er trotz einiger Soloveröffentlichungen (das letzte Album „Interventions“ stammt aus dem Jahr 2008) vom Radar verschwunden war. Dabei spielte der Gitarrist jenseits des Atlantiks in PAUL GILBERTs Band auf der G3 Tournee. Sogar einen Grammy hat er für seine Produktion und Aufnahme von MOTÖRHEADs METALLICA Cover „Whiplash“eingeheimst.

 

Nun liegt uns sein vierter Soloausflug vor: "The Order of Control" ist ein kerniges Soloalbum, das mit progessiven Elementen nicht geizt, dabei aber klar die Handschrift der Achtziger Jahre trägt. Bouillet versucht sich zurückzuhalten, kann aber seine außergewöhnlichen technischen Fertigkeiten nicht verleugnen. Man muss kein Shredding-Fan sein um dieses Album zu mögen - aber es schadet auch nicht.

 
Erscheinungsdatum: 31. Januar 2014
Label: Mascot Label Group (rough trade)

www.brucebouillet.com

 

 
CRIPPLED BLACK PHOENIX "White Light Generator"

 


 
Wer hätte gedacht, dass CRIPPLED BLACK PHOENIX nach dem Abgang ihres Sängers wieder einen derartigen Kracher landen würden. Nach dem 2012 erschienenen Studioalbum "(Mankind) The Crafty Ape", der EP "No Sadness Of Farewell" (2012) und der Live-CD "Live Poznan" (2013) markiert "White Light Generator" zum zehnten Geburtstag der Formation den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte dieser so außergewöhnlichen Band. Man wird den Eindruck nicht los, dass es keinen geeigneteren Soundtrack zum Niedergang unserer Kultur geben könne. Vielen kritischen Stimmen zum Trotz, machte die Band rund um Mastermind Justin Greaves auch live beim letzten Wien-Konzert in der neuen Formation keine schlechte Figur.



Existentiell, authentisch, umwerfend, groß: "White Light Generator" hat das Zeug zum Album des Jahres 2014. Songs zwischen melancholischer Schönheit und apokalyptischem Donnerwetter ...

 
Erscheinungsdatum: 14. März 2014
Label: Mascot Label Group (rough trade)

www.crippledblackphoenix.co.uk



 
KENNY WAYNE SHEPHERD "Goin' Home"



 

Fünfmal  wurde der 36-jährige US-amerikanische Bluesrock-Gitarrist KENNY WAYNE SHEPHERD bereits für einen Grammy nominiert. Es wäre an der Zeit, dass er ihn auch mal gewinnt. Sein 2010 erschienenes „Live! in Chicago“ Album gehört mit zu den geilsten Alben des Genres überhaupt.



Auf "Goin' Home" zollt der einst als Wunderkind gehandelte Musiker seinen Einflüßen Tribut. Die neue Langrille beinhaltet Songs von Künstlern wie B. B. KING, ALBERT KING, BO DIDDLEY, STEVIE RAY VAUGHAN, JOHNNY GUITAR WATSON und vielen anderen Größen des Blues. Eine ganze Reihe von Gastauftritten, darunter Ringo Starr, Joe Walsh, oder Warren Haynes veredeln das Ergebnis. Überhaupt muss man beim Blick auf die Besetzungsliste von Shepherds Band mal kurz schlucken, liest sie sich doch wie das "Who is Who" des Blues-Rock: Schlagzeuger Chris Layton (seit 2014 ein Neuzugang der „Musicians Hall Of Fame“ als Mitglied von Stevie Ray Vaughan und Double Trouble), der ehemalige THE FIRM-Bassist Tony Franklin sowie Keyboarder Riley Osbourn mit, den Shepherd zufällig traf, als der noch in Willie Nelsons Band spielte.



"Goin' Home"  ist ein gutes Bluesrock Album geworden, das, wenn auch nicht unbedingt Shepherds bestes, Laune macht. Hat man alles schon zigmal gehört, ist aber unvergleichlich gut gespielt. Antesten empfohlen.

 

Erscheinungsdatum: 2. Mai 2014
Label: Mascot Label Group (rough trade)

www.kennywayneshepherd.net

 


ROBERT CRAY "In My Soul"




 

Soulman lässt grüßen. "In My Soul", ROBERT CRAYs mittlerweile 17. Studioalbum, ist ein fantastisches Statement des fünffachen Grammy-Gewinners geworden, und katapultiert den Hörer auf einen Schlag in Zeiten zurück, in denen Staxx und Chess Records die Charts regierten. Cray hat den Blues, und vermag wie nur wenig andere seiner Musik ein gehörige Portion Soul beizumischen.

 
"In My Soul" begeistert mit super Strat Sounds, auf den Punkt gespielten Rhythmen, und erfrischend kreativem Songwriting. Crays Spiel, Gesang, und Songwriting sind eine Klasse für sich. Wird man immer wieder hören wollen.
 
Erscheinungsdatum: 28. März 2014
Label: Mascot Label Group (rough trade)

www.robertcray.com
 

 
ROCKY ATHAS "Let My Guitar Do The Talking"



Rocky gehört zu den liebenswertesten Menschen, die wir in letzter Zeit als Interviewpartner treffen durften. Rocky, der ein Jugendfreund von STEVIE RAY VAUGHAN war, gehörte zur ersten erlesenen Gruppe von Gitarristen, die es in die Top Ten Liste der TEXAS TORNADOS des Texas Music „Buddy Magazine“ geschafft haben.


Der Mann, der in seinem Hauptberuf als Lead Gitarrist für JOHN MAYALL in die Saiten greift, hat mit "Let My Guitar Do The Talking" ein mit Herzblut geschriebenes Soloalbum am Start, in das man unbedingt mal reinhören sollte. In unserem Video-Interview mit Rocky sprechen wir  ausführlich über den Entstehungsprozess zum neuen Album, und seine Arbeit mit John Mayall.
 

"Let My Guitar Do The Talking" ist ein wirklich gutes Album geworden, das mit tollen Sounds und starken Instrumentalnummern aufwarten kann. Anspieltipps: der fetzige Texas-Blues Opener „Think About It“, und das melancholisch gefühlvolle „Another Day, another Time“. Musik mit Herz.

Erscheinungsjahr: 2014
Label: Eigenverlag

www.rockyathas.com

 

 

THOUGHTS FACTORY "Lost"

 


 


 
Last, but not least, gibt es noch ein starkes Progressive-Rock Album aus deutschen Landen zu vermelden. Erst unlängst eröffneten  THOUGHTS FACTORY für SUBSIGNAL auf deren letzter Tournee, und begeisterten mit ihrem ausgeklügelten Kompositionen (hier gehts zur Konzertkritik des Wien-Gastspiels). Gefallen konnten vor allem Sänger Marcus Becker und Gitarrist Markus Wittmann. Letzterer studierte in Los Angeles am MI Guitar Institute of Technology, ist Endorser und „Clinician“ für Marshall, Korg, Hamer Guitars und Lag Guitars, und hat zahlreiche Auftritte auf allen maßgebenden Musikmessen, inklusive der NAMM Show in Los Angeles, und der Musikmesse Frankfurt, absolviert. Dass hier ein wahrer Könner am Start ist, versteht sich da von selbst.

 

„Lost'' ist ein Konzeptalbum geworden mit allem, was das Herz des  Fans begehrt: überlange Nummern, epische Kompositionen, und deftiges Riffgewitter. Stilistisch irgendwo im Spannungsfeld von DREAM THEATER, REDEMPTION und SHADOW GALLERY angesiedelt, begeistern THOUGHTS FACTORY mit eingängigen Melodien, sagenhaften Riffs und tollen Musikern. Eine der vielversprechendsten Entdeckungen der letzten Zeit. Beide Daumen hoch!
 

Erscheinungsdatum: 14. Februar 2014
Label: Recordjet (Membran)

www.thoughtsfactory.com